Beichte, Gespräch und geistliche Begleitung

Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle. (Jesaja 1:18)

 

 

Haben Sie auch schon daran gedacht, Frieden mit Gott zu schließen? Ihm die Scherben übergeben, die es gegeben hat? Die Lasten auf dem Gewissen endlich abschütteln? Unsere Fehler belasten uns, die Erinnerung an sie macht uns unruhig und traurig. Es gibt einen Ausweg: Die Heilige Beichte! Jesus wartet auf Sie!

Nur Gott selbst kann Sünden vergeben. Diese Vollmacht hat Jesus den Aposteln, d.h. seinen Nachfolgern, anvertraut: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie (auch von Gott) vergeben, wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert!“ (Joh 20,23). Der Priester selbst ist ein Sünder und geht regelmäßig beichten. Er ist ohne jede Ausnahme zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet („Beichtgeheimnis“) und wird nichts weitersagen. Schütten Sie Ihr Herz aus und lassen Sie sich von JESUS trösten und aufrichten. ER versteht Sie und liebt Sie in einem Maß, das Sie sich kaum vorstellen können. Seine Lebenshingabe am Kreuz zeigt Ihnen, was Sie ihm wert sind!

Die Vinzentiner in St. Clemens bieten täglich die Möglichkeit zum Gespräch, zur geistlichen Begleitung und zum Empfang des Bußsakramentes an.

 

Beichte, Gespräch und geistliche Begleitung: täglich 9:00-22:30

Sie können einfach in die Kirche kommen und einen der Patres ansprechen, sich im Büro melden oder die Beichtglocke läuten, die sich in der kirche gleich links neben dem Eingang befindet. Die Patres kommen dann zu Ihnen.

 

Gedanken und Informationen zum Sakrament der Versöhnung

 

Gedanken zur Beichte

Therese von Lisieux

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Was ist die Beichte?

Einem anderen vergeben

Wir wollen Gott nahe sein

Was es auch immer sein mag, was uns von Gott trennt

Gott ist die Liebe und Barmherzigkeit selbst.

Gott schenkt uns Vergebung durch den Dienst seiner Kirche.

Die Beichte ist etwas wunderbares

Wie beichte ich?

Wie oft soll ich beichten?

Die General- oder Lebensbeichte

Die monatliche Beichte

Die wöchentliche Beichte

»Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern«,
so lehrt Jesus seine Jünger beten.

Einem anderen vergeben, der mich verletzt hat und von Gott Vergebung meiner eigenen Sünden erfahren - das gehört wesentlich zu einem Leben im Geiste Jesu. Wenn Menschen hingegen immer wieder einander die Schulden aufrechnen, wird ihr Leben miteinander schwer, ja unerträglich; das öffnet dem, der versagt hat, keine neuen Chancen. Zusammenleben kann nur gelingen in der steten Bereitschaft zur Versöhnung.

Wir wollen Gott nahe sein, Ihm begegnen und mit Ihm zusammen nach unserem Leben in dieser Welt in Ewigkeit in Seiner Gegenwart sein. Das ewige Leben ist nur in Seiner Gegenwart möglich. Aber es gibt etwas, was uns von ihm trennt und ernster ist, als alle unsere körperlichen Krankheiten. Das ist unsere Schuld, die dunklen Seiten unseres Lebens, unsere Sünde. Jesus möchte dieses Wunden heilen, uns heil, heilig machen, damit wir mit Ihm Gemeinschaft haben können in Zeit und Ewigkeit. "Seid heilig, denn Ich, der Herr, euer Gott, bin heilig." (Lev 19:2, 1 Petrus 1:16). Um bei Gott zu sein, müssen wir von allem, was uns von Ihm trennt geheilt werden. Denn "Gott ist die Liebe" (1 Joh 4:8). Nichts Böses, "nichts Unreines wird hineinkommen, keiner, der Gräuel verübt und lügt. Nur die, die im Lebensbuch des Lammes eingetragen sind, werden eingelassen" in Sein Reich. (Offb. 21:27) Jesus hat unsere Schuld, die in den Augen Gottes so groß ist, dass wir uns aus eigener Kraft niemals von ihr befreien können, durch seinen Kreuzestod selbst bezahlt. Er, der unendlich heilig und unschuldig ist,  ist aus Liebe für uns selbst  "ins Gefängnis gegangen". Um aber an diesem Liebesopfer Christi Anteil zu erhalten, müssen wir uns bemühen, uns mit Ihm zu versöhnen. Wir müssen an Ihn glauben und Ihm um Vergebung unserer Sünden bitten, denn "Wer glaubt, hat das ewige Leben." (Joh 6:47). Gott möchte, dass wir leben. Er möchte das Beste für uns.

 "Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen - Spruch Gottes, des Herrn - und nicht vielmehr daran, dass er seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt?" (Eze 18:23)

Was es auch immer sein mag, was uns von Gott trennt. Und wenn es die schlimmsten Verbrechen wären. Wir dürfen uns immer voll Vertrauen an Jesus wenden. Er weist uns niemals zurück. Diese Zusage haben wir von Ihm. Wir müssen uns nur ernsthaft bemühen, "neu anzufangen". Gottes Barmherzigkeit ist unendlich. Wir werden sie niemals ausschöpfen können, denn umso mehr man schöpft, umso reichlicher fließt sie. Jeus freut sich, wenn man viel von Ihm verlangt, denn es drängt Ihn, viel zu geben, immer mehr und mehr. Engherzige, die wenig verlangen, machen Ihn traurig.

Wären die dunklen Seiten unserer Seele auch schwarz wie die Nacht, so werden wir doch, wenn wir uns zu Gottes Barmherzigkeit flüchten, Jesus verherrlichen und Sein Leiden ehren. In der Stunde seines Todes wird Er uns verteidigen wie Seine Ehre. Es ist der Wunsch Gottes, dass alle, die mit Schuld beladen sind zu Ihm kommen, ohne jede Furcht. Gerade jene, welche die größte Schuld auf sich geladen haben, haben ein ganz besonderes Anrecht auf Gottes Barmherzigkeit. Der Herr freut sich, wenn sie ihre Zuflucht nehmen zu Seiner Barmherzigkeit. Er überhäufe sie mit Liebe, weit über ihre Erwartungen ...

Gott ist die Liebe und Barmherzigkeit selbst. Gott liebt nicht nur, oder ist liebevoll. "Gott ist die Liebe" (1 Joh 4:8). In Jesus Christus hat sie konkrete Gestalt angenommen. Deshalb dürfen wir uns voll Vertrauen an Ihn wenden und seine Barmherzigkeit anrufen. Die Barmherzigkeit Gottes ist so groß, dass sie in der ganzen Ewigkeit durch keinen Verstand - weder von Menschen noch von Engeln - ergründet werden kann. Jeder, der sich Jesus mit Vertrauen naht, empfängt Seine Gnade in solchem Überfluss, dass er sie nicht zu fassen vermag, und er wird sie auch auf andere Menschen ausstrahlen.   Gottes Barmherzigkeit ist für uns lebensnotwendig. Die Welt, in der wir leben ist oft geprägt von  Dunkelheit. Wir können keine Rechtfertigung finden für unser eigenes Handeln,  bevor wir uns nicht mit Vertrauen an Gottes Barmherzigkeit wenden. Wenn wir dies aber tun, sind dem Erbarmen Gottes uns gegenüber keine Grenzen gesetzt. Wenn wir Zuflucht nehmen zu Gottes Barmherzigkeit, überhäuft Er uns mit Liebe, weit über unsere Erwartungen.

Gott schenkt uns Vergebung durch den Dienst seiner Kirche.  Durch sie wird Gottes vergebene Liebe greifbar und persönlich erfahrbar. Nur Gott allein kann Sünden vergeben (Mark 2:7). Weil Jesus der Sohn Gottes, weil er Gott selbst ist, sagt er von sich, „daß der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben“ (Mark 2:10). Er übt diese göttliche Vollmacht aus: „Deine Sünden sind dir vergeben!“ (Mark 2:5; Lukas 7:48). Mehr noch: kraft seiner göttlichen Autorität gibt er Menschen diese Vollmacht (Joh 20:21), damit sie diese in seinem Namen ausüben.

Als Christus den Aposteln den Heiligen Geist spendete, übertrug er ihnen seine göttliche Vollmacht, Sünden zu vergeben: "Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert" (Joh 20, 22)

Denn Gott möchte den Menschen in sein Heilswerk einbeziehen. Deshalb hat er der Kirche - dem mystischen Leib Christi - und seinen gesalbten und geweihten Dienern - den Priestern - die kostbaren geistigen Güter anvertraut: das Wort Gottes, die Dienste am Nächsten, das Hirtenamt und die Sakramente, wie die Beichte und die Eucharistie.

Indem der Herr den Aposteln seine eigene Vollmacht, Sünden zu vergeben, mitteilt, gibt er ihnen auch die Autorität, uns mit der Kirche zu versöhnen. Dieser kirchliche Aspekt ihrer Aufgabe äußert sich vor allem im feierlichen Wort Christi an Simon Petrus:

„Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mat 16:19).

Die Worte binden und lösen besagen: Wen ihr aus eurer Gemeinschaft ausschließen werdet, wird Gott auch aus der Gemeinschaft mit sich ausschließen; wen ihr von neuem in eure Gemeinschaft aufnehmen werdet, wird auch Gott wieder in die Gemeinschaft mit sich aufnehmen. Die Versöhnung mit der Kirche läßt sich von der Versöhnung mit Gott nicht trennen

Wer beichtet, der bekennt seine Schuld nicht dem Priester als Person, sondern Jesus selbst. In der Beichte sprechen wir  also mit Jesus. Er ist während der Versöhnung selbst gegenwärtig. Durch seinen Gesalbten, den Priester, nimmt er Fleisch und Blut an.

Dem Priester als Vertreter der Kirche die eigene Schuld eingestehen können, von ihm das Wort der Vergebung zugesagt zu bekommen, das ist kein billiger Ausweg bei der Bewältigung von Schuld. Es ist ein befreiender Schritt auf dem Weg, auf den Gott uns führt und geleitet. Er kann uns auch da noch Versöhnung schenken, wo - menschlich gesprochen - Vergebung und Versöhnung nicht mehr möglich scheinen.

Die Beichte ist etwas wunderbares. Wir werden in der Beichte verwandelt, die Last all dessen, was uns bedrückt fällt von uns ab und oft hört man, dass man nach der Beichte geradezu "schwebt". Von einem Priester die Lossprechung zu empfangen, ist ein ganz besonderer Moment. Er spendet sie mit den Worten:

Gott, der barmherzige Vater,
hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes
die Welt mit sich versöhnt
und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden.

Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden.
So spreche ich dich los von deinen Sünden
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

 

Wie beichte ich?

Die Beichte ist ein ganz einfaches, persönliches Gespräch mit Gott durch den Priester. Kommen Sie einfach vorbei. Die Patres werden Sie durch die Beichte führen. Haben Sie keine Angst, wenn Sie nicht wissen, "wie es geht." Die Patres wissen es, und helfen Ihnen gern. Sie können auch selbst entscheiden, in welchem Rahmen Sie beichten möchten, ob im Büro, im Sprechzimmer, in der Sakristei oder im Beichtstuhl. Wählen Sie einen Rahmen, in dem Sie sich Gott ganz öffnen können. Zur Vorbereitung empfiehlt es sich, eine Gewissenserforschung vorzunehmen. Bitten Sie den Heiligen Geist, dass er Ihnen die Punkte in Ihrem Leben zeigt, die Sie vor den Herrn bringen sollen. Eine Hilfe bietet Ihnen dabei auch ein Gewissensspiegel.

Wie oft soll ich beichten?

Als Christen haben wir die Taufgnade erhalten und dennoch macht jeder von uns die Erfahrung, dass wir immer wieder in unsere alten Gewohnheiten zurückfallen. Auch dem Apostel Paulus ist es vor 2000 Jahren nicht anders ergangen. Er schreibt in seinem Brief an die Römer:

"Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch darum bemühe. Ich will immer wieder Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch. Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar: Nicht ich selbst bestimme über mich, sondern die Sünde in mir verführt mich zu allem Bösen.

Ich mache immer wieder dieselbe Erfahrung: Das Gute will ich tun, aber ich tue das Böse. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als Gottes Gesetz zu erfüllen.  Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen. Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt. Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft befreien?

Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit. So befinde ich mich in einem Zwiespalt: Mit meinem Denken und Sehnen folge ich zwar dem Gesetz Gottes, mit meinen Taten aber dem Gesetz der Sünde. Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt. Denn für ihn gilt nicht länger das Gesetz der Sünde und des Todes. Es ist durch ein neues Gesetz aufgehoben, nämlich durch das Gesetz des Geistes Gottes, der durch Jesus Christus das Leben bringt." (Römer 7:18-8:1)

Die General- oder Lebensbeichte

Wenn wir lange nicht gebeichtet haben, beginnen wir mit einer Lebens- oder Generalbeichte. Wir können so "reinen Tisch machen" und alles dunkle, alles, was uns belastet hinter uns lassen und neu anfangen.

Die monatliche Beichte

Darüber hinaus ist es wichtig, regelmäßig zur Beichte zu gehen. Denn so wie wir uns ja auch jeden Tag von körperlichen Schmutz waschen, müssen wir immer wieder neu auch unserer Seele waschen. Es ist deshalb gut, mindestens einmal monatlich zur Beichte zu gehen. Sie können Ihre monatliche Beichte auch mit einem Gespräch mit Ihrem geistlichen Begleiter, Ihrem Seelenführer verbinden. Am einfachsten geht das erfahrungsgemäß, wenn man einen festen Zeitpunkt pro Monat vereinbart, an dem man sich mit seinem  Seelenführer  trifft. Die Patres stehen Ihnen hierfür jederzeit zur Verfügung.

Die wöchentliche Beichte
Noch besser ist es allerdings, wöchentlich zu beichten. Sie werden vielleicht sagen. Ich bin doch kein Verbrecher. Was soll ich denn  beichten? Aber wie es auch viele Krankheiten gibt, die wir mit dem bloßen Auge gar nicht sehen und die uns innerlich aufzehren, so ist es auch mit den Krankheiten des Geistes und der Seele, unseren Sünden. Sie kommen immer wieder und deshalb bedürfen wir immer, zu jeder Zeit der vergebenden Liebe Gottes. Wenn Sie jetzt immer noch skeptisch sind, denken Sie kurz über das folgende nach: Wir wissen zum Beispiel von Papst Johannes Paul II, dass er jede Woche gebeichtet hat. Sie werden sagen, was hat ein Papst denn überhaupt zu beichten? Nun, Paulus selbst hat uns in dem Text oben bereits die Antwort gegeben. Schauen wir in die Heilige Schrift, so finden wir eine weitere Antwort: "Alle sind schuldig geworden und haben die Herrlichkeit verloren, in der Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hatte" (Röm 3:23)

Wenn wir also sagen, wir stehlen ja nicht und wir sind deshalb anständige Menschen, dann ist das zu einem gewissen Grad Wunschdenken, reine Illusion. Natürlich, es gibt große Unterschiede in der persönlichen Schuld. Aber es kommt auf den Maßstab an. Und dieser Maßstab ist der eines heiligen Gottes. Wir können ihn niemals aus uns selbst heraus erfüllen. Das ist der Punkt, den wir erkennen müssen. Darum geht es. Deshalb brauchen wir Gottes Vergebung, jeden Tag.

Der Apostel Johannes, der Lieblingsjünger Jesu und ein großer Heiliger hat das erkannt und bekennt, dass jeder, auch er selbst, die Vergebung Gottes braucht.

"Wenn wir behaupten: »Wir sind ohne Schuld«, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit lebt nicht in uns. Wenn wir aber unsere Verfehlungen eingestehen, können wir damit rechnen, dass Gott treu und gerecht ist: Er wird uns dann unsere Verfehlungen vergeben und uns von aller Schuld reinigen.  Wenn wir behaupten: »Seit wir Christen sind, haben wir nie mehr Unrecht getan«, machen wir Gott zum Lügner und sein Wort lebt nicht in uns.

Meine lieben Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr kein Unrecht tut. Sollte aber jemand schuldig werden, so haben wir einen, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten, der ohne Schuld ist. Durch seinen Tod hat er Sühne für unsere Schuld geleistet, ja sogar für die Schuld der ganzen Welt." 1.  Johannesbrief 1:8-2:1

Viele große Heilige haben wöchentlich gebeichtet. Der Heilige Papst Johannes XXIII. gibt uns in seinem "Tagebuch einer Seele" im Alter von 80 Jahren hiervon ein berührendes Zeugnis:

"Vor allem: 'Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen': Während meines gesamten Lebens habe ich treu die Praxis der wöchentlichen Beichte eingehalten. Mehrmals in meinem Leben habe ich meine Lebensbeichte erneuert. ... Die lebendigen Erinnerungen an die Fehler meines Lebens, 80 Jahre lang, und an meine  'unzähligen Sünden, Vergehen und Nachlässigkeiten' waren das Hauptthema der Heiligen Beichte, die ich heute Morgen gegenüber meinem Seelenführer erneuert habe."

(Hl. Papst Johannes XXIII, Journal of a Soul, 1965, S. 304 f.)