Das Gnadenbild des Barmherzigen Jesus

Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt. Jenen, die dieses Bild verehren, verspreche ich, dass sie nicht verloren gehen werden. Ich verspreche ihnen den Sieg über den Feind im Leben und besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen wie meine Ehre.“

(Jesus zur Hl. Schwester Faustyna)

 

 

 

Über die Entstehung des Gnadenbildes des Barmherzigen Jesus berichtet die Hl. Schwester Faustina in ihrem Tagebuch:

 

Abends, als ich in meiner Klosterzelle war, sah ich Jesus, weiß gekleidet, eine Hand zum Segen erhoben, die andere auf der Brust ruhend. Sein Gewand war in der Nähe seines Herzens etwas geöffnet und ließ zwei Strahlenbündel hervorbrechen, der eine war rot, der andere weiß. Ich schwieg und betrachtete den Herrn; meine Seele war erfüllt von Furcht, aber auch von großer Freude. Bald darauf sprach Jesus zu mir:

"Male ein Bild von mir, so wie du Mich siehst und schreibe darunter: Jesus, ich vertraue auf Dich! Ich wünsche, dass dieses Bild verehrt wird, zuerst in eurer Kapelle, dann auf der ganzen Welt. Jenen, die dieses Bild verehren, verspreche ich, dass sie nicht verloren gehen werden. Ich verspreche ihnen den Sieg über den Feind im Leben und besonders in der Stunde des Todes. Ich selbst werde sie verteidigen wie meine Ehre.“

"Die Häuser, ja sogar die Städte, wo dieses Bild verehrt wird, werde ich verschonen und beschützen."


Jesus zur Hl. Schwester Faustina

 

1934 in Wilno fragt die Hl. Schwester Faustina auf Weisung ihres Beichtvaters nach der Bedeutung der beiden Strahlen. Da vernahm sie innerlich:

"Die zwei Strahlen bedeuten Blut und Wasser. Der weiße Strahl bedeutet das Wasser, das die Seele reinigt, - der rote Strahl das Blut, das der Seele das Leben gibt … Diese zwei Strahlen drangen aus den Tiefen Meiner Barmherzigkeit hervor, als Mein Herz am Kreuz mit der Lanze geöffnet wurde. Sie schützen die Seelen vor dem Zorn Meines Vaters. Glücklich, wer in ihrem Schatten lebt, denn die Hand der göttlichen Gerechtigkeit wird ihn nicht erreichen … Die Menschheit wird solange weder Ruhe noch Frieden finden, bis sie sich vertrauensvoll an Meine Barmherzigkeit wendet. Verkünde, dass die Barmherzigkeit die größte Eigenschaft Gottes ist. Alle Werke meiner Hände sind gekrönt von Meiner Barmherzigkeit.“

Jesus zur Hl. Schwester Faustina

 

„Ich gebe den Menschen ein Gefäß, mit dem sie zur Quelle der Barmherzigkeit kommen sollen, um Gnaden zu schöpfen. Das Gefäß ist dieses Bild mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich!“

„Durch das Bild werde ich den Seelen viele Gnaden verleihen; es soll an die Forderungen Meiner Barmherzigkeit erinnern, denn auch der stärkste Glaube hilft nichts ohne Taten.“

Jesus zur Hl. Schwester Faustina