Vinzentiner

Die Vincentian Congregation (VC) mit Sitz in Edappaily/Kerala, Indien, wurde im Jahre 1904 durch Pater Georg Kattarath in Thottakom/Kerala, Indien gegründet. Die Grundregeln des Ordens wurden um Jahre 1927 von Erzbischof Augustin Kandathil von Emakulam/Kerala Indien, genehmigt. Im Jahre 1968 wurde der Orden von Papst Paul VI zur religiösen Institution des Päpstlichen Rechtes erhoben. Die Einteilung des Ordens in drei Provinzen erfolgte im Jahre 1990.

Die Kongregation bemüht sich, im Geist des großen Sozialapostels, des Hl. Vinzenz von Paul, zu leben und zu wirken. Die Aufgaben des Ordens sind: Verkündigung des Evangeliums durch Volksmission und Missionsarbeit, Ausbildung von Priesteramtskandidaten, Errichtung und Leitung von Schulen für Kinder und Jugend in Technik und Handwerk (Berufsschulen), Erwachsenenbildung, Dörferausbau, Verbesserung der Situation von Armen und Unterdrückten sowie geistlicher Beistand und seelische Unterstützung der Menschen durch Beratung und Exerzitien.

Die Kongregation hat derzeit etwa 600 Ordensmänner (345 Priester und 255 Priesterstudenten), die in Indien, Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Kanada, USA, Kenia, Uganda, Tansania und West-Indien ihren Dienst verrichten.

Auf Einaldung des Erzbischofs von Berlin Kardinal Sterzinsky sind die Vinzentinerpatres seit 2006 in der St. Clemens-Kirche in Berlin tätig, wo sie ein Exerzitien- und Anbetungszentrum gegründet haben.

Mit den Exerzitienzentren Geschichte (Vinzentiner der St. Josephs Provinz), Maria vom Siege in Wien (Vinzentiner der St. Josephs Provinz), und Kloster Ravengiersburg (Vinzentiner der St. Josephs Provinz) Freudenstadt (Vinzentiner der Marymatha-Provinz) bestehen mittlerweile 4 Geistliche Zentren der Vinzentiner im deutschsprachigen Raum. Seit dem Jahr 1994 besteht darüber hinaus auch in der Diözese Augsburg eine Niederlassung der Ordensgemeinschaft in Mertingen und seit 1998 in Pfreimd in der Diözese Regensburg, wo dem Orden jeweils Pfarreien anvertraut sind.